…du das Gefühl hast, das Leben rast wie ein Überschall-Flugzeug und du hast keinen Stand mehr. Allerspätestens dann wird es Zeit:

Zeit anzuhalten. Zeit, dich zu verbinden.

Wie? Und womit?

Such dir einen ruhigen Platz. Nimm wahr:
Wie fühlt sich dein Flirr-Gefühl an? Ist es wie ein lauter Möwenschwarm im Kopf? Hast du einen Blei-Klumpen im Bauch, sind deine Muskeln angespannt?

Aha, so fühlt sich das an- bleib einfach beim Wahrnehmen.

Was ist mit dem Rest deines Körpers? Weißt du wo deine Füsse sind, deine Hände, dein Becken? Wie fühlst du dich von innen an? Kannst du deine Füsse von innen spüren, deine Hände, deinen Bauchraum, dein Herz?

Kannst du den Boden spüren? Fühle ihn mit den Händen. Oder lege deine Hände auf deine Oberschenkel und spüre deine Beine.

Und so nimm dir Zeit. Zeit zu spüren:

Deinen Körper aussen und innen…..

Deinen Atem, deinen Herzschlag…..

Deine Verbindung in deinem Körper…..

Deine Verbindung mit deiner Umgebung.

Wenn du deine Hände auf eine besonders aktive Stelle legen magst, leg sie achtsam dort auf und lausche mit ihnen deinem Körper. Wie fühlt sich der Körper, die Muskeln, das ganze Gewebe, der Herzschlag hier an?

Lausche mit den Händen, gib dem Körperempfinden hier Raum. Dadurch sagst du ihm: Hey, ich bin hier und nehme mir Zeit für dich. Hab Geduld, lausche und beobachte, ob sich ganz langsam, ganz in der Zeit deines Systems etwas verändert.

Und dann tauche wieder auf. Verbinde dich wieder mit deinem Alltag und nimm die Verbindung, den entstandenen Raum, die Entspannung mit in dein Tun.

Alles Liebe,
Roswitha




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