Ich mag diese Worte. Sie heißen übersetzt nachgeben. Für mich bedeuten sie nachgeben auf ganz weiche Weise. Einsehen. Sich einlassen. Rigide Denkstrukturen und Handeln los lassen.

Ein ganz einfaches Beispiel: gestern gab es einen Wetterumschwung auf kalt.  Heute immer wieder Regen, trocken, Regen… ein auf und ab. Mein Organismus reagiert auf dieses Auf und Ab oft stark. Ich fühlte mich eher müde, ein Mittagsschlaf funktionierte nicht. Aber ich war auch hin und hergerissen und dachte, der Tag plätschert mir jetzt einfach davon und ich überlegte, joggen zu gehen oder draussen Holz zu machen. Ich machte mich ans Werk und stellte schnell fest, das passt heute einfach nicht. Es ist kein gutes Anstrengen sondern geht gegen mich. Erst da konnte ich sehen: ok, der Tag ist heute so wie er ist. Und ich konnte einwilligen:

Ich habe dem Bedürfnis in mir nachgegeben. Wider meines Anspruchsdenkens wie mein Tag aussehen könnte, vielleicht auch sollte und was noch alles erledigt sein könnte.

Ich habe ein wenig in Stille gesessen, meinen Körper von innen gespürt. Bin drunter gesunken unter das Auf und Ab – rein in mich und meine Entspannung. Und gleichzeitig war ich sehr verbunden mit draussen. 

Und was soll ich sagen, es fühlt sich wunderbar an: Jetzt stimmt es.

In dieser Art des Nachgeben liegt also ein großes Geschenk. Probierst du ´s aus?

Liebe Grüße zu dir,
Roswitha

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